Auftaktkolloquium

Die Jury

Ideenwerkstatt für mobile Sehstationen in NRW – Entwicklung von temporären und mobilen Sehstationen als Teil der Kampagne SEHEN LERNEN im Rahmen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW

Wettbewerbsaufgabe war die Entwicklung einer mobilen temporären Architektur, die durch die Städte Nordrhein-Westfalens reist und den Blick zielgerichtet auf ausgewählte Bereiche einer Stadt richtet. Die Sehstationen müssen sich daher unabhängig von einem konkreten Standort machen, müssen im wahrsten Sinne des Wortes mobil sein. Der Entwurf sollte den mobilen Einsatz an unterschiedlichen Standorten und Städten Nordrhein-Westfalens berücksichtigen, Zeichenhaftigkeit, Wiedererkennbarkeit und eine hohe Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit in der Stadt erzeugen, und eine niedrige Hemmschwelle für Besucher beinhalten. Darüber hinaus wurden Aussagen zu Dramaturgie und zu Vermittlungsstrategien zur Erfassung des dargestellten Raumes und die Ansprache der Sinne über Geräusche, Düfte, Atmosphären, etc. erwartet. Ebenfalls ein wichtiger Aspekt war die Darstellung der Nachhaltigkeit der eingesetzten Materialien und deren Recycling nach Beendigung der Kampagne.

Das Auftaktkolloquium der Sehstationen fand am 23. August 2007 im stadtbauraum Gelsenkirchen statt. Folgende fünf Teilnehmer haben sich für die Ideenwerkstatt qualifiziert: osa_office for subversive architecture | Wien, Darmstadt, London; realities:united, Berlin; Andy Brauneis | Augsburg; Andreas Kaiser mit Andreas Fritzen | Köln; Studio integral, Axel Steinberger | Zürich. Am 20. November 2007 trafen sich die Juroren zur ersten Jurysitzung. Die 2. Jurysitzung und Auftragsvergabe erfolgte am 21. Januar 2008.

Jurymitglieder

Beratende Partner

Beratendes Büro / Wettbewerb / Standortauswahl

scheuvens + wachten, Prof. Rudolf Scheuvens

Entwürfe

Team 1

osa_office for subversive architecture, Wien | Caroline Reder, Wien | Der Stuhl im öffentlichen Raum als Verweilort und als Ort des Schauens.

PDF (3,5mb)

Team 2

realities:united, Berlin | Christoph Wagner, Berlin | Ein eigens gestalteter, innen verspiegelter Container wird zum Ausguck und zur Attraktion im städtischen Alltag.

PDF (3,6mb)

Team 3

Andy Brauneis, Augsburg | Christian Schüller, Gersthofen | Die Gerätschaften des Sehens und Beobachtens werden übersetzt in eine skulpturale Installation, in ein überdimensioniertes, „monumentales“ Stadtmöbel.

PDF (3,7mb)

Team 4

Andreas Kaiser, Köln | Andreas Fritzen, Köln | Die Kampagne wird mittels eines Drehbuches gestaltet. Ein Pavillon wird dabei zum zentralen Dreh- und Angelpunkt.

PDF (1,4mb)

Team 5

integral ruedi baur zürich, Zürich | Bruno Nagel, Berlin | Das Ausgangsbild weckt Kindheitsbilder. Es fasziniert, macht neugierig, berührt Emotionen.

PDF (3,8mb)